Jagd bei der Waldgenossenschaft

Mit dem Leitsatz umweltverträgliche, artbiologisch strukturierte Wildbestände zielführend zu bewirtschaften ergibt die Jagd für die Eisenerzer Waldgenossenschaft eine bedeutsame Wirtschaftsfunktion. Der durchschnittliche, jährliche Abschuß liegt bei 40 Stück Rotwild, davon 2 bis 3 Hirsche der Klasse I, 7 Stück Gamswild, 65 Stück Rehwild, 1 Birkhahn und 1 Auerhahn in einem mehrjärigen Intervall.
Um den Wildbestand problemlos über die Wintermonate zu bringen, wird Rehwild gefüttert und ein Rotwildgatter nahe dem Talschluß betrieben und der Wald in einigen Bereichen Auerwildgerecht bewirtschaftet.

Wildbiologische Erfahrungen helfen durch deren Umsetzung die Schälschäden zu minimieren. Rotwild wird westlich des Weißenbaches und zur Besitzgrenze zur Galleiten bejagd, Gamswild in den Hochlagen, Rehwild auf der ganzen Jagdfläche und Birkwild an der Waldgrenze. Das Jagdgebiet der Eisenerzer Waldgenossenschaft, bestehend aus dem Eigenbesitz und rund 150 ha Jagdeinschlüsse im Talbereich der Eisenerzer Ramsau, ist ein wichtiger Bestandteil der international bekannten Hegegemeinschaft Wildfeld mit rund 30 000 ha.

Jäger auf der Pirsch
 

Erntehirsch
 

„ Bärenbesuch „ in der Eisenerzer Ramsau im Jahre 1998

links oben: Auerhahn
rechts unten: Birkhahn

Wintergatter für das Rotwild

Gedenktafel im Bärenloch
 über den 2000. erlegten
 Gams durch Kaiser Franz Josef

„Verfärbung „ der Gemsen – Winter/Sommer

„Wildstrecke „

 


Neue Wildfütterung

Rotwild bei der alten Wildfütterung